Social Networking und die Geheimdienste

Nein, zur Abwechslung mal kein Lamentieren darüber, wie Social Networking Plattformen weit jenseits aller Gesetzesgrundlagen von Geheimdiensten und anderen Schnüfflern unterwandert und zur “Erkenntnisgewinnung” mißbraucht werden.

Laut einer Meldung der Financial Times, die quer durch’s Netz (u.a. von Spiegel Online in diesem Artikel) kolportiert wird, wird es bald eine Art “MySpace für Schlapphüte” geben. Ein Geschenk der US-Regierung, sozusagen.
Damit sie besser kooperieren. Und mehr miteinander reden. Denn allein in den USA gibt es ja nicht nur die wohlbekannten CIA und NSA, sondern noch über ein Dutzend weiterer “Dienste”, die weitgehend unkoordiniert vor sich hinwurschteln.

Und angesichts der globalen Bedrohung durch den von einschlägigen Kreisen inszenierten “Internationalen Terrorismus” müssen ja alle “guten” Geheimdienstler Freunde werden und ganz viel miteinander reden. Und sich Bulletins in ihre Freundeslisten schreiben. Und ihre Lieblings-MP53s austauschen…
Groteske Vorstellung?

Schickt sich Juri PlutoniumskillersofLondonski Freundesanfrage an Dick I-made-911-look-like-a-Terror-Attack.
“Hier können sie das Profil von Juri einsehen und dann entscheiden, ob sie die Freundesanfrage annehmen oder ablehnen wollen.”

Und was steht dann im Schlapphutprofil?

OK, bei Dick wissen wir’s so ungefähr. Heißt mit bürgerlichem Namen Cheney, hat jede Menge Dreck am Stecken und ist im Nebenberuf Vicepresident.

Bei Juri wollen wir lieber gar nicht drüber spekulieren. Und bei den israelischen, chinesischen und sonstigen Kollegas auch nicht.

Ob “unsere” Pullacher da wohl auch mitspielen dürfen? Oder ob mal wieder keiner der Freund vom BND sein will?

Wir warten mal lieber, bis der Blödsinn online ist -  und bis die ersten Hacker sich in die Datenbank gewurschtelt haben.

Dann gibt es garantiert etwas zu lachen in der Netzgemeinde.

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